Honorarberatung München: Dividendentitel


Nachdem es immer weniger Zinsen auf das Tagegeldkonto gibt, wenden sich die Anleger wieder den rentableren Geldanklagen, wie den Aktien zu. Auf Fachmessen werden Dividendenstrategien vorgestellt und man hört vermehrt, dass Dividenden die neuen Zinsen sind.


Wir als Honorarberater können diese These nicht unkommentiert lassen und möchten die Unterschiede aufzeigen. Zunächst muss man sich bei der Aktienanlage darüber im Klaren sein, dass hier ein signifikantes Risiko besteht. Kursschwankungen von teilweise 50 % sind nicht unüblich in Krisenphasen. Bei großen Unternehmen sind die Schwankungen zwar geringer, als bei Small-Caps, aber trotzdem vorhanden. Was bringt einen Anleger eine Dividendenrendite von3 %, wenn er auf der anderen Seite 30 % Kursverlust verdauen muss. Diese Unterschiede und Risiken sollten Anleger vor dem Investment bedenken. Eine Anlage in Aktien oder Indexfonds macht aus Risikogesichtspunkten nur dann Sinn, wenn man eine gewisse Anlagedauer voraussetzt. Diese beträgt im Schnitt mindestens 10 Jahre. Bei der Auswahl der Titel sollte zunächst die Kennzahl Dividendenrendite nicht isoliert betrachtet werden, denn diese ist zunächst einmal kein Qualitätsmerkmal.


Neue Regelung bei Dividenden


Aktionäre von deutschen Aktiengesellschaften müssen seit 2017 etwas länger auf die Gutschrift ihrer Dividenden warten. Die Neuregelung besagt, dass die Gutschrift nun am 3. Bankarbeitstag nach der HV erfolgen muss. Die Honorarberatung 4vestor sieht darin keine Problematik. Warum kam es zu der Neuregelung? Die Neuregelung erfolgte wie viele andere unter dem Gesichtspunkt der Vereinheitlichung innerhalb der Europäischen Union.


Dividendenfonds im Fokus – Kommentar Honorarberater Johannes Weber


Immer mehr Fonds springen auf den Zug der Dividendenstrategie auf. Neben den klassischen reinen Aktienfonds gibt es auf dem Markt auch Mischprodukte. Neben Länderschwerpunkten gibt es auch Fonds, die nur in gewisse Branchen investieren. Der klassische Dividendenfonds ist ein Aktienfonds, der die Kennzahl Dividendenrendite fokussiert. Dadurch sollen laufende Erträge generiert werden und teilweise auch marktbreite Indices geschlagen werden. Die Auswahl der Titel erfolgt durch das jeweilige Fondsmanagement. Empirische Studien belegen jedoch, dass Dividendenstrategien nicht besser performen, als breite Markindices.


Was macht die Dividende langfristig so interessant – Honorarberatung München 4vestor erklärt:


Die Dividende ist ein wichtiger Faktor des Aktieninvestments. Vor allem große Institute sind auf die jährlichen Ausschüttungen angewiesen. Neben dem klassischen Kursgewinn spielen also auch die Dividendenzahlungen eine wichtige Rolle. Unternehmen, die über Jahre hinweg konstante Dividenden ausschütten sind bei Investoren beliebt, da durch die Konstanz eine „planbare“ Komponente ergibt. Aus Sicht eines langfristigen Anlegers macht die Dividenden 50 % der Performance aus.




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