Stiftungsberatung München: Stiftungsvermögen anlegen

 

Aktuelle Situation: Zu viel machen oder gar nichts machen!

 

Stiftungsfonds sind ein Marketinginstrument der Fondsindustrie und kein Qualitätsmerkmal.

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde zur Gesprächsrunde Stiftungsfonds in diesem Jahr eingeladen. Der Gesprächskreis diente für etliche Stiftungsfonds als Marketing- und Werbebühne. Es ging wie so oft nicht um Aufklärung, Verständnis und andere Themen, sondern um den gesponserten Produktverkauf. Natürlich ist der Grundgedanke richtig Stiftungen zum Nachdenken zu bewegen, dies muss aber unserer Meinung nach nicht immer über eine Verkaufsveranstaltung geschehen. Man muss als Vermögensverwalter oder Stiftungsberatung nicht die eigenen Fonds vorstellen, sondern kann gezielt auf aktuelle Themen und Anlagestrategien im Allgemeinen eingehen. ETFs sollte zudem gezielt erwähnt werden, da diese  immer mehr nachgefragt werden und zu den günstigsten Produkten am Markt zählen.  In diesem Zusammenhang soll vor allem Grundlegendes vermittelt werden und kein Produktverkauf stattfinden. Klar ist die Veranstaltung wird durch letzteres finanziert.

 

Ungefähr 30 Stiftungsverantwortliche nutzten die Gelegenheit, sich von vier Fondsgesellschaften und/oder Vermögensverwaltungen Infos einzuholen. Eine repräsentative Übersicht kann man natürlich bei einem solchen Angebot nicht bekommen, dafür sind die Anzahl und die Vergleichsmöglichkeit zu gering. Sinnvoll wäre die Ergänzung durch einen Honorarberater oder Stiftungsberater gewesen, der die Angebote der Fonds prüft.

 

Wahnsinnige Unterschiede zwischen den Stiftungsfonds auf dem Markt

 

Nachdem Stiftungsfonds als solches nicht zusätzlich geprüft werden, sollten Stiftungen und Investoren genau aufpassen, in was sie da investieren möchten. Es gibt keine feste gesetzliche Definition, was ein Stiftungsfonds ist oder was diesen ausmachen muss. Nachdem Stiftungsfonds sich also von herkömmlichen Investmentfonds nicht unterscheiden, stellt sich die Frage, ob einen Stiftung diese dann überhaupt braucht, oder besser dran ist einen kompetenten Honorarberater zu kontaktieren. Durch die begriffliche Irreführung wird suggeriert, dass nur Stiftungsfonds für eine Stiftung und deren Vermögen geeignet sind. Achten sie deshalb genau auf die Inhalte, die Anlagestrategie und die Kosten bei der Anlage ihres Stiftungsvermögens.

 

Stiftungsanlage soll oft nachhaltig und ökologisch sein

 

Verständlich ist, dass viele Stiftungen nicht blind links investieren und anlegen wollen, sondern auch in der Anlagephilosophie bestimmte Richtlinien gewahrt haben wollen. Deshalb setzen viele Stiftungen auf den Punkt: Nachhaltigkeit. Hier kommt es zum nächsten Problem, denn nicht jeder Investmentfonds auf dem nachhaltig drauf steht ist auch wirklich Nachhaltigkeit drin. Die Honorarberatung 4vestor GmbH aus München hat mehrere Investmentfonds mit ökologischen Fokus untersucht und das Ergebnis ist erschreckend. Teilweise wird in Ölunternehmen investiert, die unter anderem in der Vergangenheit für etliche Naturkatastrophen verantwortlich gewesen sind. Wollen sie als Stiftung in solche Unternehmen investieren oder wollten sie genau diese meiden?

Deshalb sollte das Stiftungsvermögen gezielt investiert werden und vor allem im Sinne der Satzung der Stiftung. Fragen sie lieber nochmal bei ihrem Stiftungsberater oder ihrer Stiftungsberatung nach welche Honorarberatung empfehlenswert ist. Die Zahl der Honorarfinanzanlageberater ist überschaubar, sie können also auch selbst sich auf die Suche machen. Achten sie jedoch darauf, dass der Honorarberater die nötige fachliche Qualifikation mitbringt, die sie benötigen.  

 

Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften denken immer nur in Quoten

 

Vermögensverwalter, die ihre eigenen Fonds verkaufen wollen haben eigentlich für jede Anlagestrategie und jeden Kunden etwas im Portfolio, deshalb wird oft das Wort Aktienquote oder Risikoquote verwendet. Mit individueller Beratung hat dies natürlich wenig zu tun. Nicht nur ihre Stiftung ist individuell, sondern auch ihre Anlagestrategie. Der momentane Hype um Immobilieninvestitionen (offen oder geschlossen) wird heftig diskutiert. Natürlich sind Immobilien in den letzten Jahren stark nachgefragt worden, deshalb haben sich die Preise auch so stark entwickelt. Leider kaufen deshalb oft Anleger grade nach vorne alles wo Immobilien oder Sachwerte drauf stehen. Problematisch wird es vor allem bei den geschlossenen Fonds, die teilweise 15 % Kosten inklusive haben. Der Verlust wird erst nach Jahren ersichtlich und dann ist es meist schon zu spät. Der Verlust muss realisiert werden oder sogar komplett abgeschrieben werden. Setzen sie bei der Stiftungsanlage überwiegend auf transparente Investmentprodukte und stellen sie auch deren Handelbarkeit sicher.  

 

Diversifikation ein wichtiger Faktor

 

Über Exchange Traded Funds kann man heute gezielt in große Aktien- oder auch Anleihen Indices investieren. Man spart gezielt an den unnötigen Kosten, die eine aktive Anlage mit sich bringt. Der Fondsmanager kostet nur und bringt langfristig keine Mehrrendite. Natürlich erkennen auch Vermögensverwalter den Run nach passiven Investmentfonds, dieser wird Stiftungen jedoch als kurzfristiger Trend verkauft und die höhere Flexibilität von gemangten Produkten wird in den Fokus gerückt. Diese Aussage ist natürlich falsch, denn der Handel direkt mit der Fondsgesellschaft dauert und beinhaltet vor allem immer einen immens schlechteren Rücknahmekurs.

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

© 2019 by 4vestor GmbH - Gründerberatung, Honorarberatung, Vermögensverwaltung, Unternehmensberatung Impressum