Vermögensverwaltung München: Anlagestrategien im Vergleich

Anlagestrategien im objektiven Vergleich: Welche passt zu dir?

 

Nicht jede Anlagestrategie passt zu jedem Anleger, das wissen auch wir als Honorarberater nur zu gut, deshalb möchten wir Ihnen an dieser Stelle einfach mal ein paar mögliche Strategien vorstellen.

Zu den populärsten Anlagestrategien gehört das aktive Investieren. Dieser Investmentansatz wird von Vermögensverwaltern oft als Stock-Picking bezeichnet. Fondsgesellschaften, aber auch aktive Vermögensverwaltungen versuchen durch die gezielte Suche nach Outperformern Referenzindices zu schlagen. Dies gelingt den meisten nicht, aber es gibt auch prominente Ausnahmen. Investmentfonds, die auf einem aktiven Investmentansatz beruhen kosten natürlich mehr, als passive Investmentprodukte, wie Exchange Traded Funds. Letztere bilden stur einen marktbreiten Index ab.

 

Wie hoch sind die Kosten für einen aktiven Investmentfonds?

 

Der Dschungel der Investmentfonds ist unübersichtlich und riesen groß. Selbst Honorarberatungen und Vermögensverwaltungen kennen nicht jeden einzelnen aktiven Fonds auf dem Markt. In Deutschland sind aktuell mehr als 8.000 Investmentfonds zugelassen. Täglich kommen sowohl neue ETFs, als auch klassische Investmentfonds neu auf den Markt.

 

Neben der ersten Investmentstrategie gibt es noch das immer populärer werdende Trading. Für einen Trader spielen meist andere Kriterien eine Rolle, als für einen Investor. Ein Trader versucht kurz- bis mittelfristig von Fehlbepreisungen oder Schwankungen zu profitieren. Dazu muss der Händler täglich die Märkte beobachten und auf einen möglichst günstigen Einstieg hoffen. Oft handeln Trader Währungspaare in Sekundenschnelle. Oft unterscheidet sich diese „Anlagestrategie“ nicht von einer klassischen Zockerei, vor allem durch die binären Optionen ist der Unterschied nicht mehr vorhanden. Eine diversifizierte Anlage ist für Trader nicht von Bedeutung, da diese gezielt in Märkte investieren. Dadurch steigt das Verlustrisiko. Korrelationseffekte können nicht mehr ausgenutzt.

 

Das passive Investieren wurde vor allem durch die Exchange Traded Funds befeuert. Durch diese günstige Anlagemöglichkeit haben vor allem Anbieter wie Blackrock Milliarden an Kundengeldern einwerben können. Neben dem klassischen Index-Tracking gibt es auf dem ETF Markt auch immer mehr Produkte, die einen aktiven Charakter haben. Dazu zählen z.B. Smart-Beta ETFs, die gezielt die Gewichtung des Indexes verändern. Andere Ansätze können dividendenfokussierte Investmentstrategien sein. Auf Kostenbasis sind die aktiven Strategien natürlich wieder teurer als die klassischen ETFs.

 

Honorarberatungen, aber auch zunehmend Vermögensverwaltungen beraten ihre Kunden auf ETF-Basis. Dadurch wird die Rendite nicht mehr durch teure Fonds Konstrukte geschmälert. Provisionen gibt es bei ETFs ebenfalls nicht, da diese über die Börsen gehandelt werden und somit nur die klassischen Börsengebühren anfallen. Bei einem günstigen Online-Broker fallen so oft nur 5 Euro pro Order an. Bei klassischen Investmentfonds kommen neben den hohen Verwaltungsgebühren noch Ausgabeaufschläge von zum Teil 5 % der Anlagesumme hinzu. Das sind bei einem Anlagevolumen in Höhe von 100.000 Euro, 5.000 Euro an zusätzlichen Kosten, die man vermeiden kann.

 

Vielleicht wird auch aufgrund dieser Entwicklung die Honorarberatung in Zukunft noch mehr Anhänger auf Kundenseite finden. Honorarberater dürfen von Fondsgesellschaften keine Provisionen annehmen und stellen somit eine qualitative Finanzberatung in den Fokus. Der Kunde profitiert von dieser Beratungsform mehr als von der klassischen Bankberatung.

 

Als Verbraucher sollten sie jedoch darauf achten, dass sie einen echten Honorarberater kontaktieren.

Eine Honorarberatungsübersicht finden Sie zum Beispiel auf der unabhängigen Plattform:

www.beste-honorarberatung .de

 

 

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