Gründerberatung München: Finanzierung für Existenzgründer

 Sie haben eine Geschäftsidee, die Sie umsetzten möchten? Sie benötigen langfristig Kapital für die Umsetzung?

 

Die Gründerfinanzierung stellt mit einem Existenzgründerdarlehen die entscheidenden Weichen für die Zukunft.

 

Welche Möglichkeiten hat ein Gründer um an Kapital für sein Startup zu kommen?

 

1.) Der klassische Bankkredit

 

Banken müssen Ihr Ausfallrisiko absichern, dies geschieht bei einer Immobilie z.B. über eine Grundschuld. Wenn der Darlehensnehmer seine Raten nicht mehr bezahlen kann, hat die Bank das Haus als Sicherheit. Das Problem bei einer Existenzgründung ist, dass hier meist Sicherheiten fehlen, oder diese schlecht messbar sind. Ein IT-Dienstleister hat oft nur seine Büromöbel, die als Sicherheit zur Verfügung stehen und diese werden meist eh finanziert. Deshalb ist es oft schwierig ein bedarfsgerechtes Existenzgründerdarlehen in Form eines klassischen Bankdarlehens zu bekommen.

Hinweis von Gründerberatung 4vestor: Einer der Hauptgründe für das Scheitern eines Startups ist die fehlende Liquidität.

 

2.) Mezzanine Kapital

 

Hierbei handelt es sich um eine Mischform von Eigenkapital und Fremdkapital. Das Mezzanine Kapital wird bilanziell als Eigenkapital eingestuft und hier liegt auch der entscheidende Vorteil dieser Finanzierungsform. Gründer können durch spezielle Gründerprogramme eine Darlehenslaufzeit zwischen 5 und 10 Jahren wählen und eine tilgungsfreie Anlaufzeit ist meistens vorhanden. Eigenkapital muss das Startup Team trotzdem bereitstellen. Dieses liegt meist zwischen 10 % und 30 %. Bis zu 500.000 Euro können so eingesammelt werden.

 

3.) Förderprogramm mit Haftungsfreistellung

 

Nachdem Gründer von Startups oft wenig Eigenkapital zur Verfügung haben und somit die Sicherheitsanforderungen einer Bank nicht erfüllen können, hat die Bundesregierung über die KFW spezielle Darlehensformen angelegt. Dadurch sollen Unternehmensgründungen gefördert werden. Diese Finanzierungen können jedoch nicht direkt über die KFW beantragt werden, sondern nur über eine klassische Bank. Die Förderbank (z.B. Kfw) vergibt an die Bank das Kapital und haftet für das bereitgestellte Kapital. Aktuelle Kreditprogramme verfügen über eine Haftungsfreistellung in Höhe von 40 % - 100 %. Der verbleibende Teil muss durch die Hausbank abgesichert werden. Dadurch fällt es der Bank leichter eine positive Kreditentscheidung zu treffen.

 

4.) Venture Capital

 

Unter Venture Capital versteht man die Beteiligung eines Investors am Unternehmen. Dieser beteiligt sich direkt am Unternehmen und stellt dem Startup auf diesem Weg Eigenkapital zur Verfügung. Nachdem die meisten Startups vor allem wachsten müssen und CashFlows rar ausfallen, ist für einen VC Investor die Wertsteigerung des Unternehmens von großer Bedeutung. Die Diskontierungsraten sind meist hoch, da das eingegangene Risiko kompensiert werden muss. VC Geber können neben dem Kapital auch Know-How und Kontakte herstellen. Davon profitiert das junge Unternehmen dann doppelt.

 

Sie möchten sich zum Thema Gründung & Finanzierung beraten lassen?

 

Dann kontaktieren Sie unsere Gründungsberater unter: info@4vestor.de

 

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