Investor Relations: Businessplan

 

Bausteine für den Businessplan

 

1.) Executive Summary

 

- Kurze Zusammenfassung der Geschäftsidee

- Umfang: maximal 2 Seiten DIN A4

 

Zu Beginn des Businessplans geht es um einen schnellen Überblick, der den Investor neugierig machen soll. Hier zeigt sich, ob der Gründer ein komplexes Thema auch für einen Laien verständlich machen kann. Wer das nicht schafft, wird auch seine Kunden nur schwer überzeugen können. Häufige Fehler: Es fehlen Angaben zum Management und zum Finanzbedarf. Niemand will lange blättern um zu erfahren, wer hinter der Idee steckt. Für jeden Investor muss von Anfang an klar sein um welche Summen es geht.

 

2.) Die Dienstleistung

 

- Was macht die Firma aus?

- Was hat der Nutzer für einen Mehrwert?

- Was unterscheidet dieses Angebot von denen der Wettbewerber?

 

Investoren erwarten eine einfache, anschauliche Beschreibung. Es sollte auf Fachbegriffe verzichtet werden. Vielen Gründern gelingt es nicht, das Alleinstellungsmerkmal überzeugend zu präsentieren. Begriffe wie hohe Qualität reichen hier nicht aus. Für VC-Geber muss die Idee extrem innovativ sein. Zudem ist es wichtig, das Geldgeber ein Wachstum erkennen können. Reine Copy-Produkte haben in den seltesten Fällen Erfolg. Bekannte Außnahmen sind hochkapitalisierte Gründungen wie Zalando.

Es sollte immer auf die Frage: "Welches Problem löst meine Dienstleistung/mein Produkt ?" eine Antwort geben.

 

3.) Die Marktanalyse

 

- In welche Richtung entwickelt sich die Branche?

- Welche Zielgruppe soll erreicht werden?

- Wer sind die Mitbewerber?

 

Wichtig sind eigenständige Recherchen, die auf fundierten Daten basieren.

Wer nur drei Wettbewerber kennt, aber im Branchenbuch 15 stehen hat einen Fehler gemacht. Zudem sollte auf Pauschalausagen wie "Digitalisierung liegt im Trend" verzichtet werden. Die Kernzielgruppe muss präzise bestimmt werden.

 

4.) Der Markteintritt

 

- Welche Angebote/Produkte soll es geben?

- Welche Preise werden festgelegt?

- Wie kommt das Produkt zum Kunden?

- Wie werden die Kunden angesprochen?

- Welche Marketingmaßnahmen sind geplant?

 

Bestehende Kontakte reichen nicht aus. Der Gründer muss Ideen entwickeln, wie er sinnvoll Kunden gewinnen kann. Diese Ideen müssen in Marketingmaßnahmen gebündelt werden. Streuverluste sollten vermieden werden. Alle Partner, Referenzprojekte, Prototypen sollten genannt werden. Kundenverträge oder erste Umsätze sind optimal.

 

5.) Management

 

- Wer sind die Gründer?

- Welche Erfahrungen bringen sie mit?

- Lebensläufe gehören in den Anhang

 

Fachfremde müssen überzeugend darstellen, dass sie qualifiziert sind. Ein Tischler, der ein Softwareunternehmen gründen will muss das erklären können.

Weiterbildungsangebote gibt es von Seiten der IHK. Diese sollten bei Defiziten genutzt werden. Partner oder externe Dienstleister können ebenfalls Defizite ausgleichen. Die Gründung sollte keine one-man-show sein. Die Zusammensetzung des Managements ist für Investoren von zentraler Bedeutung.

 

6.) Organisation

 

- Wer macht was?

- Wann sollen wie viele Mitarbeiter eingestellt werden und wofür?

- Rechtsform, Ort, usw.

 

Der Gründer muss klarmachen, dass er den Arbeitsaufwand mit seinen Leuten bewältigen kann. Eine strikte Arbeitsaufteilung macht Sinn. Die Buchhaltung muss man nicht selber machen. Diese kann man auch outsourcen.

 

7.) Finanzplanung

 

- Wie viel Kapital wird gebraucht?

- Was kostet die Finanzierung?

- Welche Anschaffungen sind nötig und welche können evtl. auf später verschoben werden?

- Welche Kosten und Umsätze sind in den nächsten drei Jahren zu erwarten?

 

Es ist nicht nur wichtig, wie schnell erste Gewinne erzielt werden können, sondern auch, ob das Gründungskonzept auf Dauer funktionieren kann. Bei den Kosten werden oft Steuern und Kosten für die Finanzierung vergessen. Weiter werden die eigenen Lebenshaltungskosten zu niedrig eingestuft. Der Umsatz muss realistisch geschätzt werden. Die meisten sind hier zu optimistisch. Bei den Kosten hat man den Vorteil, dass diese sehr exakt geschätzt werden können. Umsatz und Liquidität sollte jedoch nicht vermischt werden.

 

8.) Risiken und Chancen

 

- Warum kann es ein Erfolg werden?

- Warum kann es scheitern?

- Welche Probleme können auftreten und wie können diese vermieden werden?

 

Die meisten Gründer sind natürlich von ihrer Idee begeistert. Das ist völlig normal und auch gut so. Jedoch ist keine Gründung ohne Risiko möglich. Deshalb ist es wichtig, dass der Gründer auch auf die Risiken im Detail eingeht. Die Chancen sollten überwiegen.

 

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