News - Verkauf von geschlossenen Fonds im Altenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten vor einiger Zeit über die Machenschaften von einigen Banken berichtet. Sehen Sie dazu unseren Artikel:

 

http://www.4vestor.de/single-post/2016/11/02/Verkauf-von-geschlossenen-Beteiligungen-im-Altersheim

 

Es hat sich in der Zwischenzeit einiges getan - Zum Glück zum Guten!

 

Die Commerzbank berichtet, dass sie auf die Berichterstattung reagiert hat und ab Oktober 2016 keine geschlossenen Fonds mehr an Privatkunden verkaufen werde.

"Ein großer Erfolg für den Kunden!" ,teilen uns unabhängige Fachleute zu dieser Unternehmensmitteilung mit.

 

Die Commerzbank begründet den Schritt wie folgt: "Wir haben diese Entscheidung in erster Linie aus Reputationsgründen getroffen und damit bewusst auf Erträge verzichtet."

 

Mit geschlossenen Fonds beteiligen sich Anleger an Unternehmensbeteiligungen, die wiederum in Immobilien, Schiffe oder Windparks investieren. Verluste bis zum Totalverlust sind möglich. Hinzu kommt, dass sich Anleger über einen fixen Zeitpunkt an die Anlage binden müssen und nicht vorzeitig aus der Anlage raus können.

 

Untersuchungen von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2015 zeigten, dass Anleger mit geschlossenen Fonds häufiger Geld verloren haben als mit anderen Anlagen. So brachten 57 Prozent der untersuchten Immobilienfonds Kapitalverluste. Also mehr als die Hälfte der Anleger machte Verluste.

Bei den Schiffsbeteiligungen waren es über 80 Prozent!

 

Wo verbrennen Anleger noch Geld?

 

In Zeiten von normalen Zinsstrukturen können Geldmarktfonds eine sinnvolle und rentable Geldanlage sein. Das aktuelle Zinsniveau ändert das.

 

Situation: Geldmarktfonds investieren in Zinsanlagen mit sehr kurzer Laufzeit. Diese bringen aktuell fast nur negative Zinsen. Wenn man jetzt noch die Gebühren der Verwaltung und des Managements hinzurechnet, kann man mit diesen Produkten nur Verluste erwirtschaften.  Das beudeutet im Rückkehrschluss auch, dass ein Geldmarktfonds, der 0,5 Prozent Zins bringt abzüglich der Managementkosten einen Verlust für den Anleger bedeutet.

 

Beispiel: Pioneer Euro Short Term C. Dieser hat laufenden Kosten von 1,8 Prozent pro Jahr. Auf Sicht von 5 Jahren büßten Anleger jedes Jahr 0,8 Prozent ein. Auf Dreijahressicht sind es sogar 1,7 Prozent!

Selbst in den vergangenen 10 Jahren erwies sich diese Investition als Nullsummenspiel. Schade für die betroffenen Anleger.

 

Unsere Empfehlung:

 

Lassen Sie die Finger von solchen Fonds, auch wenn diese Ihnen als vermeintlich sichere Anlage verkauft wird. Sie können aus aktueller Sicht keine Rendite mit dieser Anlage generieren. Es gibt zum Vergleich Geldmarktprodukte, die nur 0,1 % pro Jahr kosten. Diese können eine Alternative sein. Damit schaffen Sie wenigstens ein geringes Plus. Andere Alternative sind gut verzinstes Tagesgeld. Hier finden Sie einen guten Vergleichsrechner mit aktuellen Angeboten:

 

http://www.beste-honorarberatung.de/vergleichsrechner

 

 

 

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