Verkauf von geschlossenen Beteiligungen im Altersheim

 

Eigentlich eine nette Geste der Bank - Eine Commerzbankfiliale direkt im Heim.

Aber leider nicht immer zum Vorteil der Senioren. Das Urteil des Landgerichts Wuppertal bestätigt das. Eine Beraterin der Commerzbank verkaufte einem 78-jährigen eine hoch riskante Schiffsbeteiligung. Diese ist nicht vor Ablauf kündbar und ein Totalverlust ist möglich. So kam es dann im Jahr 2007 auch. Die Fonds MS Manhattan und MS Fernando (beides sehr schöne Namen) bekamen wirtschaftliche Probleme. Die wesentlichen Risiken wurden dem Senior gekonnte verschwiegen, wie das Gericht feststellte. Der Rentner verklagte die Commerzbank auf Schadenersatz.

 

Grund: Falschberatung

 

Über die Provisionen wurde der Bankkunde ebenfalls nicht aufgeklärt. Verständlich bei teilweise 15 % der Anlagesumme. Der betroffene Kunde bekam zum Glück vor Gericht recht und ihm wurden 32.300 Euro zzgl. Zinsen ersetzt.

 

Leider erleben viele Senioren das Fondsende nicht

 

Geschlossene Beteiligungen haben oft Laufzeiten von 10 - 25 Jahre. Daher ist diese Anlageform für Ältere überhaupt nicht geeignet. Einem Kunden der HypoVereinsbank (90 Jahre alt!) wurde im Jahr 2007 eine hoch riskante Beteiligung an einem Immobilienfonds verkauft. Der Betroffene verlor über 100.000 Euro.

Die Laufzeit bertug 21 Jahre - Die HypoVereinsbank nannte ihren Anlagevorschlag "altersgerecht".

 

Senioren wollen vor allem eines - Sicherheit

 

 

Vor Gericht beteuern die betroffenen Anleger, das sie über die Risiken nicht aufgeklärt wurden und eine sichere Anlagemöglichkeit gesucht haben. Mit über 70 Jahren auch verständlich. Leider lässt sich aus Bankberatersicht aber nur mit geschlossenen Beteiligungen wirklich Geld verdienen.

Das ist auch der Grund, warum sie als Kunde keine ETFs bei ihrer Bank angeboten bekommen. Klassische teure Investmentfonds liefern dem Bankberater schöne Provisionszahlungen,ETFs keine.

 

Auch die BHW Bausparkasse wurde aufgrund der Verschleierung von Risiken vor dem Landgericht Frankfurt am Main verurteilt.

 

Heute besuchte ich eine Postbankfiliale, ich wollte einen Brief aufgeben. Ein Werbeplakat viel mir sofort auf.

 

2,5 % aufs Tagesgeld! Ich war verwirrt, wie konnte die Postbank solch hohe Zinsen zahlen. Als Finanzfachmann leuchtete mir das nicht ein. Und siehe da das Kleingedruckte. Das vermeintlich sichere Tagesgeld wird jeden Monat in "unbekannte" Fondsanteile umgeschichtet, sodass nach 6 Monaten das gesamte Tagesgeld in Fondsanteile umgeschichtet wurde. Ein Risikohinweis - Fehlanzeige !

 

Lieber zur Honorarberatung

 

Klar kann jeder Berater Fehler machen, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel höher, wenn ein Honorarberater direkt vom Kunden bezahlt wird und eben keine Provisionen im Kopf hat. Die Kosten einer professionellen Anlageberatung auf Honorarbasis belaufen sich auf ein paar hundert Euro. Sinnvoll investiertes Geld, meint die Zeitschrift Finanztest.

 

Gerne steht Ihnen das 4vestor Team zur Verfügung. Telefonisch & vor Ort. Eine Telefonberatung gibt es schon für 99,99 Euro.

 

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